Freitag, 25. Juli 2014

Tarte Tatin aux Abricots und Träume von der Côte d'Azur {Apricot Tart}

Die letzten Tage war es hier etwas ruhiger. Das lag ganz einfach daran, weil ich Urlaub an der Côte d’Azur gemacht habe. Ein paar Tage relaxen, Sonne tanken und dabei „la vie en rose“, das Leben durch die rosarote Brille sehen. Ich habe euch ein paar Urlaubsfotos zusammengestellt.

  

Fazit der letzten Tage, die Côte d’Azur ist traumhaft schön. Von Monaco, über Nizza und Cannes bis nach St. Tropez kann man alles wunderbar mit dem Zug erkunden. Die Entfernungen sind überschaubar, man ist fast überall in ein bis maximal zwei Stunden. Für Ausflüge in die Provence kommt man um einen Mietwagen nicht drumherum. Aber es lohnt sich. Wer will nicht gerne die blühenden und endlosen Lavendelfelder sehen oder durch die kleinen Dörfchen in der Provence schlendern. Beste Reisezeit für die Provence ist und bleibt der Juli, da blüht der Lavendel und man sieht die Provence in ihrer vollen Pracht. 

 



Für die Côte d’Azur selbst ist die Hauptreisezeit Juni bis August. Das sehen aber dann auch tausende von anderen Urlaubern so. Daher teilt man sich St. Tropez, ein 5.000 Einwohner Dörfchen, um diese Zeit mit ca. 3 Millionen anderen Touristen. Da ist Stau vorprogrammiert und beim Essen gehen gilt immer, wer nicht reserviert wird nicht satt.
In Cannes oder Nizza ist die Lage um einiges entspannter. Wir sind dort immer satt geworden und vielmehr noch, wir haben gelebt wie Gott in Frankreich. Wir haben wunderbare Muscheln und Garnelen mit leckerem Rosé runtergespült (die Region ist für ihren Roséwein berühmt) oder uns in den Boulangeries mit Baguette, Croissant oder Pain au Chocolat versorgt.

 


Um etwas dieser Genüsse nach Hause zu holen, habe ich eine französische Tarte gebacken. Die Tarte Tatin kommt ganz traditionell mit Äpfeln. Zur Aprikosensaison kann man sie aber auch gerne mal zu „Tart Tatin aux Abricots“ abwandeln. Das ist ganz nach meinem Geschmack, schließlich bin ich Freund der saisonalen Küche. 







Die farbenfrohe Schürze die ich trage erinnert mich sehr an die Zeit in Frankreich, weil dort auch so viele Eindrücke und Farben auf mich eingebrasselt sind. Die habe ich bei Esprit.de bestellt, inklusive des passenden Kochhandschuh. Bei Esprit gibt es unter der Rubrik "Kochen und Essen" noch weiter Accessoires für eine schöne Küche. Ich finde ja auch diese Schürze auch noch toll.



Zutaten für 1 Springform ø 27 cm:
300 g Mehl
150 g Butter
2-3 EL Zucker
1 Prise Salz
ca. 4 bis 5 EL Eiswasser
ca. 900g Aprikosen
4-5 EL Honig
2 EL Pinienkerne

So wird's gemacht
Das Mehl in eine Schüssel geben, kalte Butter mit dem Messer ins Mehl hacken, Salz und Zucker zugeben und mit etwas Eiswasser zu einem festen Teig verkneten. Den Teig im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen.

Die Springform mit Backpapier auslegen und den Honig auf dem Backpapier verteilen. Dies geht am besten, wenn man das Backpapier in die Springform eingeklemmt. Dies reicht völlig aus, da die Ränder der Form nicht mit Backpapier bedeckt sein müssen. Nun die Form etwa 5 Minuten in den heißen Ofen schieben, bis der Honig karamellisiert. Sofort herausnehmen und den Herd auf 200 Grad herunterschalten.

Die Aprikosen schnell mit der Schnittfläche auf das Karamell legen, um weiteres Bräunen zu verhindern. Den Teig zu einem Kreis von ca. 30 cm ø ausrollen, über die Aprikosen legen und rundherum nach unten schieben. Den Teig mit der Gabel mehrfach einstechen.

Die Tarte auf der mittleren Schiene des heißen Backofens 25-30 Min. backen, danach sofort stürzen.

Die Pinienkerne kurz in der Pfanne rösten, bis sie leicht braun werden (Vorsicht, das kann sehr schnell gehen). Die Kerne über die Tarte streuen.

Tipp: Dies Tarte wird kopfüber auf Karamell gebacken und muss schnell gestürzt werden, solange der Zucker noch flüssig ist. Sonst klebt alles fest. Sie schmeckt warm oder kalt und kann natürlich auch mit Birnen, Pflaumen oder ganz traditionell mit Äpfeln (750g, säuerlich) gebacken werden.


 Weitere Eindrücke von der Côte d'Azur gibt es auch hier auf Instagram.



Ingredients for 1 baking tray ø 27 cm
300 g of flour
150 g of butter
2-3 tbsp. sugar
1 pinch of salt
about 4 to 5 tablespoons ice water
900g apricots
4-5 tbsp. honey
2 tbsp. pine nuts

How to
Put the flour in a bowl, add the cold butter. Add salt and sugar and mix all with some ice water. Knead all to a firm dough. Let the dough rest in the fridge


Preheat the oven to 220 degrees. Wash and halve the apricots and remove the stones.


Line the baking tray with parchment paper and spread the honey on the paper. Now put the form for about 5 minutes into the hot oven until the honey is caramelized. Immediately remove and turn down the oven to 200 degrees


Place the apricots quickly with the cut side on the caramel to prevent further browning of the sugar. Roll out the dough into a circle of about 30 cm ø, cover the apricots with the dough and push the edges slightly down. Prick the dough with the fork several times.
 

Bake the tart on the middle rack of the hot oven for about 25-30 minutes, then turn out the tart immediately.
 

Fry the pine nuts briefly in the pan until they are lightly browned (be careful, this can go very fast). Sprinkle the seeds over the tart


Tip: This tart is baked upside down on caramel and must be turned quickly, as long as the sugar is still liquid. For variations try also pears, plums, or the traditional version with apples (750g, sour).


Samstag, 12. Juli 2014

Gedämpfte Mangdoldwickel {Steamed Swiss Chard Wrap}

Saisonfood ist mein Superfood!

Gestern war ich auf dem Viktualienmarkt hier in München einkaufen und bin auf Mangold gestoßen. Der hat im Moment Saison. Da ich meist versuche saisonal einzukaufen, habe ich mir einfach mal einen Bund einpacken lassen. Zuhause angekommen stand ich nun vor der Frage, was man mit Mangold eigentlich alles machen kann? Meine spontane Mangold-Kaufaktion hat mich auch noch vor die klitzekleine Herausforderung gestellt, nur mit dem zu kochen was bereits im Kühlschrank war. Weißwein habe ich immer im Haus :-), Risotto reis steht im Vorratsschrank und Rosmarin ist im Blumenkasten auf dem Balkon. Perfekt also um das Rezept von Brigitte.de nachzukochen und Mangoldwickel zu machen.




Das tolle an diesem Rezept ist nicht nur, dass ich alle Zutaten zuhause habe, sondern auch, dass ich den Mangold ganz schonend dämpfe. So bleibt das, was den Mangold so gesund macht, auch erhalten. Man sagt Mangold nach, dass er besonders gegen Nervosität und Unruhe wirkt und einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Eisen, Phosphor, Kalium und Magnesium hat. Also perfekt für alle mit Prüfungsangst.


Mit meinem kleinen Bambus-Dampfeinsatz konnte ich die Wickel mit kleinen Schönheitsfehlern dämpfen. Leider klebt das Gargut immer etwas im Körbchen fest, die Wickel reißen dann auf. Ich habe mich in der Vergangenheit auch schon bei Otto.de wegen einem Dampfgarer umgesehen. Ich war aber bisher nie bereit viel Geld dafür auszugeben. Aktuell sind die meisten Dampfgarer bei Otto.de aber recht gut reduziert, sodass ich jetzt stark am Überlegen bin mir doch einen zu kaufen. Könnt ihr da etwas empfehlen? Nutzt ihr überhaupt Dampfgarer?




Rezept Mangoldwickel
Für 6 Personen
1 Bund Mangold (mit möglichst großen Blättern)
1 Prise Salz
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
175g Risotto-Reis
100ml Weißwein
500ml Gemüsebrühe
1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
2 Stängel Rosmarin

Für die Soße
2 TL Mehl
30 g Butter
100 ml Weißwein
250 ml Milch
50 g würziger Bergkäse (gerieben)
50 g Schmand
1 Prise Salz
1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

So wird's gemacht
Für die Mangoldwickel:
Den Mangold abspülen, trocken tupfen und in einzelne Blätter teilen. Stiele abschneiden und fein würfeln. In reichlich Salzwasser zuerst die Blätter, dann die Würfel aufkochen. Die Blätter in Eiswasser abschrecken damit sie ihre satte grüne Farbe behalten und im Anschluss trockentupfen.

Die Zwiebel fein Würfeln und in einem Topf in heißem Öl glasig dünsten. Reis dazugeben und andünsten. Weißwein zugießen und einkochen. Gemüsebrühe unter Rühren bei mittlerer Hitze nach und nach zugeben und den Reis in etwa 20 Minuten bissfest kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rosmarin fein schneiden und mit den Mangoldwürfel unter den Reis rühren.

Auf jedes Mangoldblatt 1 gehäuften EL Reis geben. Zu einem Päckchen aufrollen. In einen Dünsteinsatz setzen und über Wasserdampf 7 Minuten dämpfen.

Für die Soße:
Mehl in heißer Butter andünsten. Wein und Milch mit einem Schneebesen kräftig unterrühren und 5 Minuten kochen. Geriebenen Käse und den Schmand zugeben. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Das Rezept wurde inspiriert von Brigitte.de



Steamed Swiss Chard Wrap
1 bunch Swiss chard (with the largest possible sheets)
1 pinch of salt
1 onion
1 tablespoon olive oil
175g risotto rice
100ml of white wine
500ml vegetable stock
1 pinch of freshly ground pepper
2 sprigs of rosemary

For the sauce:

2 tsp flour
30g butter
100ml of white wine
250ml milk
50g spicy mountain cheese (grated)
50g sour cream
1 pinch of salt
1 pinch of freshly ground pepper
1 pinch of freshly grated nutmeg

How it's done
For the chard wrap:
Wash the Swiss chard and cut into individual sheets. Cut stems and dice. Bring plenty of salt water to boil. At first blanch the leaves, then boil the dice. Rinse the leaves with cold water.

Cut the onion into small dices and sauté with some oil in a pan. Add the rice and pour in white wine and let all simmer. Gradually add vegetable broth while stirring the rice over medium heat and cook the rice al dente in about 20 minutes. Season with salt and pepper. Add finely chopped rosemary and chard cubes.

Put one tbsp. rice on each chard leaf. Roll it up into a small package. Steam the packages in a steamer for about 7 minutes.

For the sauce:

Sauté the butter and add the flour. Stir in wine and milk with a whisk and cook for 5 minutes, stirring constantly. Add grated cheese and sour cream. Season the sauce with salt, pepper and nutmeg.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Cremigstes Pistazieneis ganz ohne Eismaschine {Pistachio Ice-Cream}

Sommer in Deutschland, Sonne satt und kühl, cremiges Eis zergeht auf der Zunge. In meinem kleinen Sommernachtstraum löffel ich Pistazieneis, die Sonne kitzelt mich in den Augen, meine Füße sind im Sand eingegraben und das Meer vor mir rauscht gemächlich vor sich hin. Nun gut, Meer und Sand sind Mangelware in diesen Tagen hier in München aber Pistazieneis gibt es zu genüge. Denn das kann ich ganz einfach selbst machen, auch ohne Eismaschine. Juhuu...
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Kleiner Tipp, wer es noch nicht entdeckt hat, bei Lidl kann man neuerdings Nüsse selbst abwiegen. Bei meinem Lidl um die Ecke gab es Mandeln, Pistazien und Cashewkerne zum selbst abpacken. Das ist eine feine Sache, weil ich nur so viele Pistazien kaufen muss, wie ich wirklich für das Eis benötige. Nach dem leckeren Pistazieneis werde ich deshalb wohl noch selbstgemachtes Schokoladeneis mit Cashewstücken  ausprobieren. Da klingt eines besser als das andere. Ich lasse euch wissen, wie es geworden ist. Aber hier erstmal das Rezept für das cremigste Pistazieneis.
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Cremigstes Pistazieneis, ganz ohne Eismaschine
Zutaten für ca. 5 kleine Kugeln

60 g geröstete Pistazien (schon geschält)
70 g Zucker
50 ml Vollmilch
200 ml Sahne
2 Eigelb
1 TL Vanilleextrakt
1 winzige Prise Salz

So wird’s geamcht

1. Die Pistazien schälen. Zur Orientierung, 120g Pistazien mit Schale sind ca. 60 g geschälte. Wenn die Pistazien noch nicht geröstet sind, kurz in einer Pfanne erhitzen. Ich habe 160g Pistazien genommen, da ich sie bei Lidl selbst abwiegen konnte. Dadurch hatte ich noch ein paar zur Dekoration übrig.

2. Die geschälten Pistazien zusammen mit dem Zucker in einen Mixer geben und fein mahlen, je feiner umso feiner wird das Eis später.

3. Die Milch in einem Topf oder in der Mikrowelle erhitzen und die heiße Milch zur Pistazien-Zucker-Masse geben. Alles so lange pürieren, bis eine homogene Masse mit möglichst wenig Stückchen entstanden ist.

4. Eigelb, Sahne, Vanilleextrakt und das Salz zur Pistazienmasse geben und weiter verrühren.

5. Die Masse in eine große Schüssel geben und in den Tiefkühler stellen. Die Schüssel sollte mindestens doppelt so groß sein wie die Eismenge.

6. Nach ca. 60 Minuten sollte die Masse schon ein paar Zentimeter am Rand gefroren sein. Die Masse aus dem Tiefkühler nehmen und mit einem Schneebesen kräftig durchrühren und alles vom Rand lösen. Wichtig, es muss richtig Luft unter die Masse geschlagen werden, damit eine geschmeidige und luftige Creme entsteht.

7. Alles wieder in den Tiefkühler stellen und den Vorgang in kürzeren Abständen noch zwei oder dreimal wiederholen.

8. Wenn eine softeisartige Masse entstanden ist, kann man das Eis in eine lagerfähige Form umfüllen oder gleich verzehren. Das Eis schmeckt fast wie aus der Eismaschine.

Tipp: Wer ganz feines Eis will, sollte die Pistazien-Milch-Mischung noch durch ein feines Sieb pürieren. Das dauert zwar etwas, das Ergebnis ist dann aber wie von der Eisdiele.
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Creamy pistachio ice-cream
No ice cream machine needed
Ingredients for about 5 small scoops

60 g of roasted pistachios (already peeled)
70 g sugar
50 ml milk
200 ml cream
2 egg yolks
1 teaspoon vanilla extract
1 tiny pinch of salt

How to 

1. Peel the pistachios. 120g pistachios with shell are about 60 grams peeled. If the pistachios are not yet roasted, briefly heat all in a pan. I bought the pistachios at Lidl, where you can weigh nuts yourself. This is a good thing, because I really need to buy only as many pistachios as I really need for the recipe. I used 160g pistachios, so I had a few left for decoration.

2. Mix the pistachios with the sugar in a blender finely. Heat the milk in a saucepan or in the microwave and add the hot milk to the pistachio-sugar mixture. Puree finely.

3. Add egg yolks, cream, vanilla extract and salt to the pistachio-mixture and mix well.

4. Pour the mixture into a large bowl and place in the freezer. The bowl should be at least twice as large as the amount of ice.

5. After around 60 minutes the mixture should already be frozen a few inches around the edges. Now, stir the cream with a whisk, so that you’ll get a smooth and airy cream.

6. Give all back in to the freezer and repeat the process to or three times in shorter intervals and the ice cream will almost taste like from an Italian ice cream parlor.

Samstag, 28. Juni 2014

Himbeer Tartelettes mit weißer Schokolade {Raspberry Tartelettes with white Chocolate}

Für jeden der es bisher noch nicht zwischen den Zeilen gelesen hat mache ich es nun ganz offiziell. Neben diesem kleinen Foodblog hier, habe ich einen ganz normalen 40-Stunden-Bürojob. Schließlich muss der Kühlschrank ja irgendwie voll werden. Mein Job hat leider gar nichts mit Kochen, Essen, Dekoration oder ähnlichem zu tun. Ganz im Gegenteil, ich bin Emailschupse und exzessive Meetingteilnehmerin in einem großen Konzern der Automobilindustrie. Daher habe ich eher mit technischen und weniger mit kreativen Fragen tagtäglich zu tun. Ich muss zugeben, es war schon eine große Umstellung für mich, als ich meinen Job als Flugbegleiterin bei der Lufthansa aufgeben habe, um eine Stelle im Büro anzutreten. Von der Weltenbummlerin mit großem Hang zum asiatischen Raum, zur "9 to 5" Bürojobberin. Mein Leben hat sich um 180° gedreht.





Freitag, 20. Juni 2014

Belgische Waffeln {Belgian Waffles}

Wer mich kennt weiß, dass ich nichts mehr liebe als ausgiebig zu frühstücken. Vielleicht liegt das zu einem Großteil mit daran, dass ich immer nur am Wochenende oder an freien Tagen zum Frühstücken komme und dann genug Zeit habe es richtig zu zelebrieren. Unter der Woche esse ich meist nur ein bisschen Joghurt mit Obst im Büro, während ich nebenbei die ersten Emails checke. Das gehört dann eher zur Kategorie "Nahrungsaufnahme". Entspannt Frühstücke sieht jedenfalls anders aus.




Samstag, 14. Juni 2014

Himmlische Grillpasten, eine unglaubliche Würzbutter und die weltbeste Marinade

Im Sommer mache ich nichts lieber, als Hugo trinken (Rezept für den passenden Sirup gibt es HIER) und an einem lauen Sommerabend mit Freunden gemeinsam grillen. Gegrillt wird was schmeckt, ist doch klar. Doch grillen ist nicht gleich grillen. Was auf den Rost kommt, muss vorher gut vorbereitet werden. Ich bin kein Fan von fertig mariniertem Fleisch aus dem Supermarkt. Man weiß zum Einen nie was in der Marinade drin ist und zum Anderen schmeckt man bei einer selbstgemachten Marinade die Kräuter und Gewürze viel besser heraus. Es gibt unzählige Marinaden und Würzpasten für Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte. Das Rezept für eine etwas außergewöhnliche Würzpaste muss ich euch vorstellen, denn es hat mich direkt in den Grill-Himmel befördert.

Kaffee-Würzmischung 

für Rindfleisch (Hüftsteak, Rib-Eye, oder ähnliches)
2 TL Kreuzkümmel
2 EL geröstete Kaffeebohnen
1 Prise Chilipulver
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1 TL Salz
1 TL Pfeffer

So wird’s gemacht
Kümmel und Kaffeebohnen in einen Mixer geben und fein mahlen. Die restlichen Zutaten dazugeben und gut vermischen. Das Fleisch mit Olivenöl bepinseln und die Würzmischung in das Fleisch einmassieren. Alles zugedeckt ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen und dann über starker Hitze grillen.



Würzbutter mir Rotweinzwiebeln

Sonntag, 8. Juni 2014

Einmachliebe ~ Sommer im Glas und ein Gewinn

Hach, was war ich glücklich diese Woche, als ich den Holunderbaum vor unserer Haustür entdeckt habe. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wie man einen Holunderbaum übersehen kann. Naja, Mr. G. und ich sind letztes Jahr im Dezember erst umgezogen. Daher blüht der Holunderbaum jetzt das erste Mal für uns, seitdem wir hier wohnen.




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